... ich erfülle nsche für Institutionen



Angebot für Institutionen


In fast jedem Leitbild einer pflegerischen oder sozialen Institution liest man die Begriffe individuelle Pflege, Wohlbefinden und Lebensqualität. Für mich persönlich und wahrscheinlich auch für den Grossteil der Bevölkerung haben diese Werte einen sehr hohen Stellenwert. Die Bedeutung kann natürlich sehr individuell ausgelegt werden. Für mich bedeutet es, dass man mich als Mensch und ganzheitlich wahrnimmt. Meine Vergangenheit genauso wie meine Gegenwart. Dass ich ich sein und bleiben darf, mit all meinen Vorlieben, Interessen, Routinen, Wünschen und Bedürfnissen. Egal wie alt ich bin und ob ich zu Hause oder in einer Institution lebe. Dass man individuell auf meine Wünsche und Bedürfnisse eingeht und sie so gut als möglich versucht umzusetzen.

Wie bereits beschrieben ist dies meiner Erfahrung nach in vielen Pflegeinstitutionen nur bedingt möglich. Sei es im Spital, Spitex, Rehaklinik, Alters- und Pflegeheim etc. Die personellen und zeitlichen Ressourcen lassen es schlichtweg nicht zu. Bereits ein täglicher Spaziergang kann häufig nicht zugesichert werden, geschweige denn Wünsche die noch mehr Zeit in Anspruch nehmen würden.

Wie schön wäre es doch, könnte man wirklich auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden, Klienten, Patienten oder Bewohnenden eingehen und sogar erfüllen? Wäre dies nicht ein grosser Mehrwert für die Wunschempfänger aber auch für Sie als Institution? Welche Institution kann schon von sich behaupten, dass man auf Wünsche eingeht und sogar erfüllt, unabhängig davon wie lange die Wunscherfüllung dauert oder wie oft Wünsche erfüllt werden? Ich bin überzeugt, dass solch ein internes Angebot das Wohlbefinden, Lebensqualität und schliesslich die Zufriedenheit enorm steigern würde.

Im Rahmen meiner Arbeit möchte ich gerne eine Entlastung für die Pflege oder das Betreuungsteam darstellen. Ich erlebe immer wieder, dass die nötige Zeit und Ressourcen für Einzelaktivierung, 1:1 Betreuung oder Sichtnachtwache fehlt, obwohl es in gewissen Situationen enorm wichtig wäre. Wenn ihr dringend Unterstützung braucht in herausfordernden Situationen und z.B. das SRK, Pro Senectute oder die Hospiz Gruppe keine oder nur geringe Kapazität haben, unterstütze ich euch sehr gerne. Würde es euch entlasten, wenn ich mit einer an Demenz erkrankten Person mit starker Agitation, Bewegungsdrang oder sonstigen Verhaltensauffälligkeit, eine Stunde lang Einzelaktivierung und 1:1 Betreuung durchführe? Oder würde es euch entlasten, wenn ich einen Teil der nächtlichen Sitznachtwache übernehme, in einer palliativen Situation, in der eine konstante 1:1 Betreuung und Sitznachtwache dringend nötig ist, um die Hospiz Gruppe, Angehörige oder euch als Pflegeteam zu entlasten und die Ressourcen zu schonen?

Ich könnte beispielsweise an vereinbarten Tagen oder Abenden vorbeikommen. Dieser Abschnitt wo?:Meiner Erfahrung nach ist die Einsamkeit oder Langeweile abends besonders ausgeprägt. Tagsüber sorgen die internen Aktivitäten, Termine und Besuche für Ablenkung. Abends sitzen viele alleine in ihrem Zimmer, meiner Beobachtung nach. Meiner Meinung und Erfahrung nach wäre es daher sinnvoll, wenn meine Besuche/Einsätze auch abends erfolgen würden. Die Pflegenden, Angehörigen und Bewohner könnten Ideen für Wunscherfüllungen und Aktivitäten sammeln und mir diese dann mitteilen.

Ich bin mir sicher, dass sich einige Wünsche auch spontan ergeben oder sich im Rahmen eines Gesprächs zeigen/herauskristallisieren. Eine mögliche Vorgehensweise wäre somit auch, dass ich die Bewohner im Zimmer besuche, mich zu ihnen hinsetze und zuhöre (natürlich nur wenn erwünscht). Während des Besuchs würde ich die momentanen Wünschen und Bedürfnissen erfragen oder versuche sie im Gespräch herauszuhören/herauszuspüren. Wie es ihnen geht, was ihnen möglicherweise gerade in diesem Moment fehlt, was ihnen Freude bereiten würde oder wozu sie Lust hätten. Falls möglich, setzte ich diesen Wunsch dann gleich um oder plane ihn für meinen nächsten Einsatz in dieser Institution (falls beispielsweise zeitlich nicht mehr möglich am selben Tag). Möglicherweise würden sie ein ihnen vertrautes Abendritual sehr schätzen, ist aber für die Pflegenden zu zeitaufwändig. Beispielsweise ein wohltuendes Fussbad, etwas vorlesen, eine Fussmassage oder sonstige entspannende Massage, Abendspaziergang etc.

Ich würde mich sehr freuen, das Projekt Pusteblume in eurer Institution anbieten und euch unterstützen zu dürfen. Genaue Vorstellungen und Rahmenbedingungen können wir gerne in einem Gespräch klären.

Ich freue mich auf eure Anfragen!

Was ich konkret anbiete:

  • Wunscherfüllungen

  • Einzelaktivierung

  • 1:1 Betreuung

  • Teile einer Sitznachtwache

  • vorgängig definierte/festgelegte/vereinbarte? Tage oder Abende an denen ich Wünsche erfülle, Einzelaktivierungen durchführe, die Bewohnenden im Zimmer besuche und nach ihren momentanen Bedürfnissen frage oder versuche diese im Gespräch herauszuspüren/herauszuhören

Was unterscheidet mich von den bereits bestehenden, freiwilligen und oftmals unentgeltlichen Organisationen?

Beispielsweise IDEM, Schweizerisches Rotes Kreuz, Pro Senectute, Hospiz Gruppe etc.

Die Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau HF und die gesammelten Erfahrungen im Pflegealltag, erlauben mir Dienstleistungen anzubieten, welche die oben genannten Organisationen meines Wissens nach, nicht können (oder nicht dürfen). So bin ich beispielsweise in der Lage, während der Wunscherfüllung Medikamente zu verabreichen, in einem gewissen Rahmen medizinische Interventionen durchzuführen oder jemanden falls nötig beim WC-Gang zu unterstützen. Darüberhinaus durfte ich während meinem beruflichen Werdegang einige Weiterbildungen besuchen und konnte unzählige wertvolle Erfahrungen sammeln. So auch in der Betreuung und Begleitung von Menschen mit einer Demenzerkrankung, mit einer unheilbaren Krankheit oder von Menschen, die sich auf ihrem letzten Lebensabschnitt befinden. Dies ermöglicht es mir, meine Dienstleistung auch in herausfordernden Situationen anzubieten, in der eine der genannten freiwilligen Organisationen möglicherweise an ihre Grenzen stossen würden.

Ein weiterer für mich wichtiger Punkt ist die Zeit und die Kapazität. Ich kann Aktivitäten und Wunscherfüllungen anbieten, die etwas länger dauern,  beispielsweise mehrere Stunden, halbe oder sogar ganze Tage. Ich habe im Rahmen meiner Arbeit bereits erlebt, dass eine der genannten Organisationen ihre Dienste nicht anbieten konnte, aufgrund fehlenden personellen Ressourcen oder fehlender Kapazität. Selbstverständlich sind auch ihre Kapazitäten begrenzt. So können sie beispielsweise keine tägliche Einzelbetreuung einer einzigen Person anbieten oder zumindest nicht über einen längeren Zeitraum. Auch die Sitznachtwache, z.B. bei der Begleitung Sterbender oder stark Verhaltensauffälliger Personen, ist immer wieder ein Thema. Die Hospiz Gruppe ist phasenweise selber stark ausgelastet oder gar überlastet, wenn sie sehr viele Anfragen gleichzeitig erhält. So kann vorkommen, dass keine Sitznachtwache organisiert werden kann oder nur für einen gewissen Zeitraum. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich längere Aktivitäten.

Ich freue mich, meine Dienstleistung auch zu unüblicheren oder unkonventionelleren Uhrzeiten/Tageszeiten anbieten zu können. Dies hebt sich meiner Meinung nach ebenfalls von den üblichen freiwilligen Angeboten ab. Wenn jemand beispielsweise einen spätabendlichen oder frühmorgendlichen Spaziergang wünscht, dann erfülle ich diesen Wunsch noch so gerne.

Ich möchte die Genannten und die unzähligen noch weiteren in der Schweiz bestehenden Organisationen auf keinen Fall in ein schlechtes Licht stellen. Ganz im Gegenteil, sie sind unglaublich wertvoll. Genau so wenig möchte ich die zunehmend knapper werdenden zeitlichen und personellen Ressourcen der Pflegeinstitutionen verurteilen. Leider ist es aber meiner Meinung nach (nunmal einfach?) ein Fakt und ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen, dem wenigstens ein Stück weit entgegenzuwirken. Ich sehe mich als pflegeergänzendes Angebot und als Unterstützung der bestehenden, freiwilligen Organisationen. Mein Wunsch wäre, dass es ein "Miteinander" ist. Dass wir auf diese Weise gemeinsam die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen erkennen, erfüllen und möglichst vielen Menschen schöne, wertvolle und hoffentlich unvergessliche Momente bescheren können.


Preise

Preis pro Stunde


40  CHF

Zusatzkosten wie Eintritte, Bahnbillette, andere Transportkosten etc. sind separat zu bezahlen


Ich verlange keine Nacht-, Wochenend- oder Feiertagszulagen